Die weibliche U16 des UHC Eggenburg musste sich auswärts beim UHC Raiffeisenbank Gänserndorf geschlagen geben. Die Ausgangslage war dabei alles andere als ideal: Eggenburg reiste stark kadergeschwächt an, da ein Großteil der Mannschaft aufgrund des Schulskikurses nicht zur Verfügung stand. Dadurch musste das Team mit einer deutlich reduzierten Aufstellung antreten.
Der Beginn der Partie verlief entsprechend schwierig. In den ersten fünf Minuten nutzten die Gastgeberinnen einige Ballverluste der Gäste konsequent aus und erspielten sich schnell einen Vorsprung. Eggenburg hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden und musste mehrere schnelle Gegentreffer hinnehmen.
Auch zwischen Minute 5 und Minute 10 blieb das Tempo der Heimmannschaft hoch. In dieser Phase gelang es Eggenburg zwar vereinzelt, im Angriff zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen, defensiv fehlte jedoch oft der Zugriff, wodurch Gänserndorf den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Dadurch, dass einige Spielerinnen nicht auf ihren gewohnten Positionen zum Einsatz kamen, waren die Deckung an sich eher unsicher, wir halfen einander nur bedingt aus und waren oft zu langsam auf den Beinen.
In den nächsten 5 Minuten stabilisierte sich Eggenburg phasenweise etwas und kam zu mehreren eigenen Torabschlüssen. Dennoch blieb die Aufgabe mit dem kleinen Kader schwierig, da die Gastgeberinnen weiterhin ein hohes Tempo gingen und viele Angriffe schnell abschließen konnten.
Bis zur Pause entwickelte sich eine intensive Partie, in der wir kämpferisch dagegenhielt. Von Minute 15 bis Minute 20 gelangen uns weitere Treffer, doch der Rückstand konnte bis zur Halbzeit nicht entscheidend verkürzt werden.
Nach dem Seitenwechsel zeigten wir erneut großen Einsatz. In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit versuchte die Mannschaft, mutiger in der Offensive aufzutreten und mehr Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. Durch die begrenzten Wechselmöglichkeiten machte sich jedoch zunehmend der Kräfteverschleiß bemerkbar. Während Eggenburg weiterhin um jeden Ball kämpfte, konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung weiter behaupten.
Überreiter 5, Nachtmann 5, Holluger 4