Weiße Weste gewahrt

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Anna Schuhäker
Veröffentlicht am 19.03.2026

Auch im 13. Saisonspiel der WHA Challenge ließen wir uns nicht beirren und feierten in der Weinviertelarena einen verdienten 26:23 (15:10) Auswärtserfolg. Es war das erwartet harte Stück Arbeit, doch am Ende behielten wir kühlen Kopf und festigten unsere Tabellenführung mit nun 26 Punkten.

Der Start in die Partie verlief für uns zunächst holprig. Hollabrunn kam mit viel Schwung aus der Kabine und nutzte unsere anfängliche Unkonzentriertheit in der Abwehr eiskalt aus. In den ersten Minuten liefen wir ständig einem Rückstand hinterher. Die Gastgeberinnen schafften es immer wieder, Lücken in unserem Deckungsverbund zu finden und gingen mehrfach knapp in Führung. Doch wir ließen uns von der hitzigen Atmosphäre nicht anstecken. Ab der 15. Minute begannen wir, den Zugriff in der Defensive zu finden. Wir standen kompakter und zwangen Hollabrunn zu schwierigen Abschlüssen.

Zwischen Minute 18 und 28 zeigten wir dann unser wahres Gesicht. Mit einem beeindruckenden Zwischenspurt übernahmen wir die Kontrolle über das Spiel. Unsere Angriffe wurden konsequenter zu Ende gespielt, und in der Deckung ließen wir kaum noch etwas zu. Aus einem knappen Spielstand machten wir innerhalb kurzer Zeit eine deutliche Führung. Dank dieses Flows konnten wir uns bis zur Sirene auf fünf Tore absetzen und gingen mit einem beruhigenden 15:10 in die Kabine.

Nach dem Wiederanpfiff machten wir genau dort weiter. Wir ließen den Ball sicher durch die Reihen laufen und agierten in der Defensive weiterhin sehr stabil. In der Phase zwischen der 35. und 45. Minute spielten wir unsere Routine voll aus. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an, bis wir schließlich mit acht Toren davonziehen konnten (13:21). Zu diesem Zeitpunkt schien Hollabrunn kaum Lösungen gegen unsere 6:0-Abwehr zu finden. Doch in der finalen Viertelstunde schlichen sich ein paar kleine Fehler in unser Spiel ein, was die Gastgeber nutzten, um das Ergebnis noch einmal zu verschönern. Die Heimmannchaft kämpfte sich Tor um Tor heran, doch ernsthaft in Gefahr geriet unser Sieg nicht mehr. Wir blieben ruhig, spielten die Angriffe lange aus und brachten den Vorsprung routiniert über die Zeit.

Endstand: 23:26

 

MVP: Lisa Löschenbrand