Am 17. Oktober 2026 empfingen wir in der Stadthalle Eggenburg die Mannschaft von Union St. Pölten zum Meisterschaftsspiel der WHA MEISTERLIGA U18. An diesem Tag erlebten wir einen echten rabenschwarzen Tag und mussten uns letztendlich klar mit 19:36 (7:21) geschlagen geben.
Wir erwischten einen katastrophalen Start in die Partie. Von Anfang an spielten wir völlig ohne Tempo und Druck, wodurch wir den Gegner von Beginn an ins Spiel kommen ließen. Bereits nach knapp vier Minuten lagen wir mit 0:4 im Hintertreffen (03:57), was uns zu einer sehr frühen Auszeit in der 5. Minute zwang (04:02).
Leider half auch die Unterbrechung nicht: Wir fanden weder im Angriff noch in der Deckung Lösungen, um uns gegen die stark aufspielenden Gäste aus St. Pölten behaupten zu können. Zwar waren vereinzelt gute Ansätze zu erkennen, doch diese wurden durch eine Flut an Eigenfehlern zunichtegemacht. Es war an diesem Nachmittag ein echtes Kollektivversagen. Über die Zwischenstände 1:7 (06:20) und 3:10 (14:51) bauten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Bis zur Pause wuchs der Rückstand über die Zwischenstände 6:16 (15:42) und 6:18 (26:38) auf einen herben Halbzeitstand von 7:21 an (29:57).
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das grundlegende Bild zunächst wenig, auch wenn unser Team kämpferisch versuchte, dagegenzuhalten. Nach dem Zwischenstand von 8:21 (31:05) folgte eine kurze, bessere Phase, in der wir durch einige Treffer in Folge (darunter ein verwandelter Siebenmeter zum 13:26 in Minute 37) Ergebniskosmetik betreiben konnten.
Zwar blitzte unser Können bei vereinzelten Aktionen auf – wie bei den Treffern zum 15:26 (43:20) oder dem Tor zum 18:34 in der Schlussphase (53:03) —, doch die zahlreichen Eigenfehler und die fehlende Durchschlagskraft verhinderten eine Wende. Nach unserem zweiten Team-Timeout in der 55. Minute (54:44) fiel kurz vor Schluss noch der letzte Treffer zum 19:36-Endstand (59:45).
An diesem Tag lief bei uns schlichtweg gar nichts zusammen. Ohne Tempo, ohne den nötigen Druck und mit zu vielen Eigenfehlern war gegen effiziente Gäste kein Kraut gewachsen. Wir müssen dieses Spiel schnell abhaken, aus den Fehlern lernen und im nächsten Match wieder unser wahres Gesicht zeigen.
Figl 5, Blei 3, Lovric 2, Nendwich 2, Holluger 2